Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen (FAQs).
Grundsätzlich stehen unsere Kurse allen Interessierten offen, auch Gasthörer*innen.
Bei uns können Studierende der Universität Tübingen und anderer Einrichtungen durch Kurse ECTS Punkte erwerben. Mit einigen Fakultäten haben wir Vereinbarungen, sodass die Leistungen anerkannt werden. Sollte Ihre Fakultät noch keine Vereinbarung zur Anerkennung von Leistungen mit uns getroffen haben, kontaktieren Sie uns gern. Wir helfen dabei, dass auch an Ihrer Fakultät Leistungen anerkannt werden, die Sie bei uns erbringen.
Für eine bessere Welt brauchen wir eine gemeinsame Basis. Werte, Normen und Haltungen, über die wir uns einig sind. Nur so können wir ins Gespräch kommen und miteinander die Welt gestalten. Die gute Nachricht ist: Diese Werte gibt es schon.
Schon in den 1980er Jahren hatte der Theologe Hans Küng festgestellt, dass alle Religionen, Kulturen und Philosophien bereits grundlegende Werte- und Moralvorstellungen gemeinsam haben:
Die Prinzipien Menschlichkeit und Gegenseitigkeit (die Goldene Regel) sowie die Werte Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit, Gleichberechtigung & Partnerschaft sowie ökologische Verantwortung.
Diese Prinzipien und Werte sind in der Erklärung zum Weltethos des Parlaments der Weltreligionen dokumentiert. Sie entstand unter Federführung von Hans Küng und wurde 1993 in Chicago von vielen hundert Religionsvertreter*innen verabschiedet. Mit deren Unterstützung verständigten sich erstmals Repräsentant*innen aller Weltreligionen auf Kernelemente eines gemeinsamen Ethos. Die Weltethos-Erklärung richtet sich an religiöse wie nichtreligiöse Menschen und bildet unsere Arbeitsgrundlage.
Nein, das Projekt Weltethos ist ein ethisches Projekt, das von Religiösen wie Nichtreligiösen mitgetragen werden kann und soll. Es geht darum, dass unterschiedliche Menschen und Insitutionen eine gemeinsame Wertebasis finden, um im Dialog miteinander zu bleiben und die globalen Herausforderungen meistern zu können.
Der Schweizer Theologe Prof. Dr. Hans Küng gründete 1995 die Stiftung Weltethos für interkulturelle und interreligiöse Forschung, Bildung und Begegnung, um das von ihm entwickelte Projekt Weltethos weiterzuführen. Die Stiftung engagiert sich in den Handlungsfeldern Religionen in der Gesellschaft und werteorientierte Demokratiebildung, indem sie Bildungsprojekte durchführt, Institutionen berät und Akteur*innen vernetzt.
Das Weltethos-Institut beschäftigt sich dagegen mit säkularen Themen und versucht, die Weltethos-Idee im Bereich Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft voranzutreiben. Es firmiert als An-Institut der Stiftung seit 2012 unter dem Dach der Stiftung, hat aber als Teil der Universität andere Zielgruppen – vor allem Studierende, Forschende, Menschen in Unternehmen und Organisationen sowie die Zivilgesellschaft.
Zunächst einmal ist Weltethos ein Projekt, das alle Menschen zur Reflexion und Anwendung im eigenen Alltag einlädt. Dazu ist zunächst keine Vorbildung nötig, sondern insbesondere Neugierde, Offenheit und der Wunsch, das eigene Handeln stärker nach ethischen Werten auszurichten. Auf dieser Grundlage kann Weltethos zum Treiber für innovative und nachhaltige (Veränderungs-)Prozesse werden.
Wir bieten unterschiedliche Programme für Menschen an, die Theorie und Praxis so zusammenbringen, dass sie wertvolle Impulse für ihr berufliches und privates Leben mitnehmen können. Wir legen Wert darauf, dass Ihnen sowohl wissenschaftliche Impulse wie auch praxisorientiertes Wissen in unseren Bildungsangeboten begegnet. So wollen wir gemeinsam Ihre ethische Sprach- und Handlungsfähigkeit stärken.
Hans Küng war Initiator des Projekts Weltethos und gründete 1995 die Stiftung Weltethos. Küng war katholischer Theologe und Priester, weltweit anerkannter Vordenker in Grundfragen christlichen Glaubens sowie in Fragen der Kirchenreform, christlicher Ökumene und des Dialogs der Religionen. Seine zahlreichen Publikationen – davon allein 73 Monografien – wurden in alle großen Weltsprachen übersetzt.
Das Weltethos-Institut wurde 2012 zusammen von der Stiftung Weltethos, der Universität Tübingen und der Karl Schlecht Stiftung gegründet. Ziel war und ist es durch Verknüpfung von wissenschaftlicher Forschung und Lehre sowie unternehmerischer Praxis auf Grundlage der Weltethos-Werte die ethische Sprach- und Handlungsfähigkeit zu stärken.
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