Über unser
Institut

Das Weltethos-Institut ist eine Forschungs- und Bildungseinrichtung für Wirtschaft, Ethik und Gesellschaft an der Universität Tübingen. Es hat zum Ziel, anständiges Wirtschaften in globaler Verantwortung sowie sozialen Zusammenhalt zu stärken – durch Forschung, Lehre und im Praxisdialog.

Als Teil des „Projekts Weltethos“ in der Tradition von Hans Küng widmet sich das Institut auf unterschiedliche Weisen folgender Frage: Wie können wir Wirtschaft und Gesellschaft so gestalten, dass wir in Vielfalt miteinander auf einer bewohnbaren Erde zusammenleben und -arbeiten können? Hierfür richten wir uns an Wissenschaft, Öffentlichkeit und Unternehmen.

Das Institut ist ein Lernort für wirtschaftspolitische und sozialethische Themen, für gelingende Demokratie und wertebasierte Unternehmensführung. So zum Beispiel im Rahmen des Weltethos-Ambassador-Programms für Führungskräfte. Das Institutsteam engagiert sich für eine Kultur zukunftsfähigen Wirtschaftens für Mitwelt, Umwelt und Nachwelt.

Der Direktor des Instituts ist der Ökonom und Theologe Professor Dr. Nils Goldschmidt.
Das Institut wird getragen von der Stiftung Weltethos und gefördert durch die gemeinnützige Karl Schlecht Stiftung.

Unsere
Träger

Unsere
Werte

Damit ein gutes und konstruktives Zusammenleben in Vielfalt möglich ist, benötigen alle menschlichen Gemeinschaften eine Basis ethischen an Grundwerten, die sie teilen. Das gilt für die Familie, die Schule oder das Wirtschaftsunternehmen genauso wie für die Gesellschaft im Allgemeinen. Heute, in Zeiten globaler Märkte, internationaler Beziehungen in Politik und Wirtschaft sowie zunehmend multikultureller Gesellschaften, braucht es einen Grundkonsens über Werte und Normen, der unabhängig von Kultur, Religion oder Nationalität gilt.

Die Idee eines verbindenden Weltethos geht zurück auf den international renommierten Theologen Prof. Dr. Hans Küng. Nach jahrelanger Grundlagenforschung und bei seinen empirischen Forschungen rund um den Globus stellte er fest, dass allen Weltreligionen und philosophisch-humanistischen Denktraditionen bereits grundlegende Werte- und Moralvorstellungen gemeinsam sind. Die Goldene Regel beispielsweise, nach der man sich seinen Mitmenschen gegenüber so verhalten soll, wie man selbst behandelt werden möchte, findet sich in allen Traditionen wieder. Ebenso die Forderung, dass alle Menschen menschlich behandelt werden müssen.

Hans Küng warb für einen ethischen Grundkonsens sowie vitalen interreligiösen Dialog und konnte 1993 die Weltethos-Erklärung vor dem Parlament der Weltreligionen in Chigaco auf den Weg bringen. Er gründete die Stiftung Weltethos und widmete sich zunehmend auch den großen Fragen der Weltwirtschaft und -Politik, weshalb er die Gründung unseres Instituts sehr begrüßte.

10 Jahre Weltethos-Institut
ein Rückblick ins Jahr 2022

Unsere
Themen

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