Das Weltethos-Institut in Tübingen

In Tübingen gibt es ein Institut. Es heißt Weltethos-Institut.

Dort kann man Kurse machen. In den Kursen lernt man: Wie können Menschen gut zusammenleben? Wie können Menschen gut zusammenarbeiten?

Was ist Wirtschaft?

Wirtschaft ist alles rund ums Arbeiten und Geldverdienen. Zum Beispiel: – Dinge herstellen und verkaufen – Einkaufen und bezahlen – Geld zur Bank bringen

Was ist Ethik?

Ethik bedeutet: Über Gut und Böse nachdenken. Was ist richtig? Was ist falsch?

Warum braucht Wirtschaft Ethik?

Menschen wollen nicht belogen oder betrogen werden. Auch die Natur soll nicht zu stark beschädigt werden. Ethik hilft dabei, dass das nicht passiert.

Was bringt das?

Menschen können dann friedlich zusammenleben. Sie können einander vertrauen. Und sie können Probleme verhindern.

Wer leitet das Institut?

Der Chef heißt Nils Goldschmidt. Das Institut bekommt Geld von der Karl-Schlecht Stiftung.

Hallo Beim
Weltethos-Institut

Über das Institut
und seine Themen

Am Weltethos-Institut kann man lernen, wie Wirtschaft besser und fairer gemacht werden kann. Für die Menschen und die Natur.

Unsere große Frage

Wir sind Teil von einem großen Projekt, das „Projekt Weltethos“ heißt.

Ein kluger Mann hat das Projekt gegründet. Er hieß Hans Küng.

Er hat gefragt: Welche Werte verbinden alle Menschen? Diese gemeinsamen Werte hat Hans Küng gefunden.

Und unsere große Frage ist: Wie können wir alle gut zusammen überleben, auch wenn wir verschieden sind?

Wir arbeiten für die Zukunft

Wir im Institut arbeiten viel. Wir forschen und bieten Kurse an. Wir wollen, dass die Wirtschaft gut für die Menschen und die Natur ist. Wir arbeiten für eine gute Zukunft für alle Menschen.

Unser Chef ist Professor Nils Goldschmidt. Er weiß viel über Religion und über die Wirtschaft. Eine Stiftung unterstützt uns. Die Stiftung heißt Karl Schlecht Stiftung.

Weltethos?
Was ist das?

Was bedeutet Weltethos?

Weltethos bedeutet: Alle Menschen teilen wichtige Werte. Diese Werte helfen uns, gut zusammenzuleben.

Diese Werte sind wie Regeln. Sie gelten überall – in der Familie, in der Schule und bei der Arbeit.

Warum ist das wichtig?

Heute sind alle Menschen auf der Welt miteinander verbunden. Zum Beispiel durch das Internet. Oder durch Politik und große Firmen.

Darum brauchen wir gemeinsame Grundregeln. Egal woher jemand kommt. Egal was jemand glaubt. Egal wie alt jemand ist.

Wer hat die Idee erfunden?

Ein Professor namens Hans Küng hat die Idee entwickelt. Er hat festgestellt: Alle großen Religionen und Denkweisen teilen wichtige Werte.

Was sind diese Werte?

Ein bekanntes Beispiel ist die „Goldene Regel“: Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden willst. Diese Regel gibt es auf der ganzen Welt.

Weitere wichtige Werte sind: – Alle Menschen fair und menschlich behandeln – Friedlich miteinander leben – Ehrlich sein – Gerecht sein – zum Beispiel Frauen und Männer gleich behandeln

Unser
Auftrag

Was macht unser Institut?

Wir verbinden Wissenschaft und Wirtschaft. Wissenschaft bedeutet: Forschen und Wissen sammeln. Wirtschaft bedeutet: Firmen, Geld und Politik.

Wir glauben: Gemeinsame Werte helfen uns. Sie helfen beim Zusammenarbeiten. Und beim Erfinden von neuen Ideen.

Wofür ist das gut?

Zusammen können wir große Probleme lösen. Probleme, die die ganze Welt betreffen.

Was erforschen wir?

Wir stellen uns wichtige Fragen: Wie können neue Erfindungen allen Menschen helfen? Wie können Firmen besser werden? Wie kann Demokratie für alle besser funktionieren?

Unser Ziel

Wir wollen die Welt gemeinsam ein bisschen besser machen.

Geschichte und
Träger

Probleme in der Wirtschaft

In den letzten Jahren gab es viele Probleme in der Wirtschaft. Diese Probleme haben viele Menschen misstrauisch gemacht. Viele Menschen machen sich Sorgen.

Darum brauchen wir klare Regeln für ein gutes Miteinander. Das Weltethos-Institut setzt sich dafür ein.

Wie entstand das Institut?

Das Institut basiert auf den Ideen von Hans Küng. Es ist Teil der Universität Tübingen. Es wurde 2012 gegründet.

Das Institut hatte bisher drei Leiter:

– Der erste Leiter war Claus Dierksmeier. Er hat viel geforscht und gelehrt. – Von 2018 bis 2025 leitete Ulrich Hemel das Institut. Er brachte neue Ideen ein. Zum Beispiel: Weltethos ist auch bei neuen Technologien wichtig. – Seit 2025 ist Nils Goldschmidt der Leiter. Ihm sind Kompromisse wichtig. Das bedeutet: Alle geben etwas nach, damit alle gut zusammenleben können.

Wer unterstützt das Institut?

Das Institut hat drei Partner:

Die Stiftung Weltethos Sie wurde 1995 gegründet. Ihr Ziel ist es, die Ideen von Hans Küng umzusetzen. Sie macht viele Projekte. Das Institut hilft dabei.

Die Karl Schlecht Stiftung Sie glaubt: Chefs und Führungskräfte sollen gute Werte haben. Zum Beispiel: Vertrauen, Fairness, Verantwortung, Mitgefühl und Kreativität.

Die Universität Tübingen Sie steht für sehr gute Forschung und Lehre. Sie setzt sich für wichtige Werte ein: Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde. Das sind Werte, die in ganz Europa gelten. Auch das Weltethos-Institut teilt diese Werte.

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