Die Weltethos Ambassador Schulung am Weltethos-Institut in Tübingen wurde in diesem Jahr inhaltlich und strukturell weiterentwickelt. Erstmals erstreckte sich das Format über anderthalb Tage und folgte einem klaren Dreischritt: Orientierung, Ermutigung und bessere Praxis. Ergänzend wurde ein neues Workbook eingeführt, das die Teilnehmenden bei der Vor- und Nachbereitung sowie bei der konkreten Umsetzung in ihrem beruflichen Kontext unterstützt.
Den Auftakt bildete ein gemeinsamer Vorabend, der Raum für persönliches Kennenlernen und erste inhaltliche Impulse bot. In offener und wertschätzender Atmosphäre entstand früh eine dialogische Lerncommunity, die den weiteren Verlauf der Schulung prägte.
Der Schulungstag begann mit der inhaltlichen Orientierung:
Christopher Gohl führte in die Arbeit des Weltethos-Instituts ein und beschrieb seine drei Zugänge – Kernethos, das Ethos globaler Verantwortung und Ethos des Dialogs – ein. Er machte nicht nur deutlich, in welcher Tradition sich das Institut verörtet, sondern auch, wo Weltethos Ambassadors sich in das Projekt einschreiben können.
Ermutigung, spezielle Wirtschaftsbereiche neu zu denken, boten zwei inhaltliche Fachvorträge:
Anna Tomfeah zeigte in einem Impuls und drei Praxisübungen aus dem Bereich der Unternehmenskommunikation, wie Wertekonflikte in der Praxis dialogisch bearbeitet werden können, um nachhaltig antwortfähig und innovativ zu bleiben.
Bernd Villhauer ergänzte dies anhand einer übersichtlichen Einführung in das Feld der Finanzethik, die auch in einem Plädoyer zur Anerkennung von Dilemmata sowie zu verantwortbaren und reflektierten Finanzentscheidungen mündete.
Nils Goldschmidt eröffnete schließlich die Perspektive auf die ordnungspolitischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge von „anständigem Wirtschaften in globaler Verantwortung“ und beschrieb anhand der Studie „Wie Gesellschaften gelingen„, inwiefern die ökonomische und gesellschaftliche Lage besser sei als die Stimmung.
Am Nachmittag stand die Übertragung in die bessere Praxis im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Senior Partner, Klaus Schuler, arbeiteten die Teilnehmenden an Fragen ethischer Führung sowie an konkreten Ansatzpunkten zur Gestaltung organisationaler Zusammenhänge.
Die Schulung war durchgehend von intensiven Diskussionen, kollegialem Austausch und hoher Beteiligung geprägt. Zugleich trugen die persönliche Atmosphäre sowie die gemeinsame Verpflegung – nicht zuletzt beim Abendessen in Tübingen – wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Mit der weiterentwickelten Ambassador Schulung stärkt das Weltethos-Institut gezielt die Verbindung von ethischer Orientierung, persönlicher Ermutigung und konkreter Handlungskompetenz in Wirtschaft und Gesellschaft.
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