„Sorglos schlummert die Brust und es ruhn die strengen Gedanken“, so beginnt das Gedicht „Die Muße“ von Friedrich Hölderlin und so, hoffen wir, fühlen sich für Sie die ruhigeren Tage am Ende des Jahres auch an. Damit aus Entspannung jedoch nicht Stillstand, sondern wahrlich Muße oder gar eine besinnliche Zeit beginnt, haben wir für Sie ein paar Tipps zur Inspiration zusammengestellt. Da jeder aus unserem Team unter Besinnlichkeit etwas anderes versteht, sind die Empfehlungen so vielfältig wie die Menschen unterschiedlich. Weltethos eben.
Mit friedlichen Grüßen vom Team des Weltethos-Instituts

Cornelia Kress sagt dazu:
Mein persönlicher Flashback in meine Kindheit. Der Film zeigt, wie der Earl durch die unvoreingenommene, warmherzige Sicht des Jungen dazu bewegt wird, Verantwortung für die Menschen in seinem Umfeld zu übernehmen – sollten wir nicht viel öfter daran erinnert werden?
Nils Goldschmidt sagt dazu:
Die Auseinandersetzung mit der Technik – im Ersten Weltkrieg, bei der Industrialisierung, in der Medizin – ist ein bestimmendes Motiv dieses Leseteppichs, dessen Handlungsstränge und handelnden Personen auf- und abtauschen, sich überlagern und den Leser immer wieder herausfordern. Lüscher, der im Jahr 2018 am Weltethos-Institut aus seinem damaligen Roman „Kraft“ gelesen hat, wurde für sein neues Werk mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2025 ausgezeichnet. Harte Arbeit, das Buch – eine Anstrengung, die sich aber absolut lohnt.


Bernd Villhauer sagt dazu:
Für das Verständnis der gegenwärtigen amerikanischen Politik ist es wichtig, auch Peter Thiel in den Blick zu nehmen. Der deutschstämmige US-Investor und Tech-Mogul hat an der Dominanz der US-Konzerne bei Kommunikations- und Bezahlsystemen mitgebaut, aber auch Donald Trump ins Amt geholfen.
Anna Tomfeah sagt dazu:
Die “Rush Hour des Lebens” führt diejenigen, die das Glück haben gesund altern zu dürfen, direkt in die Mitte des Lebens. Manche sind froh, angekommen zu sein – andere fürchten, festzustecken in einem Leben voller Routinen, und fragen sich, ob es das schon war. Wenn der Möglichkeitstaumel einer verlängerten Jugend so langsam nachlässt und die Endlichkeit sich ins Bewusstsein drängt, kann man entweder davor fliehen oder sich mit den existenziellen Grundfragen der Lebensmitte auseinandersetzen. Barbara Bleisch bietet dazu einen klugen Begleiter, perfekt für die Wintermonate, in denen wir uns tiefere Fragen erlauben. Es erinnert daran, dass die Lebensmitte kein Endpunkt ist, sondern ein Aussichtspunkt – von dem aus man weiter sehen kann, als man dachte.


Annette Guthy sagt dazu:
„Selten hat mich eine Dokumentation so bereichert. Der ‚charismatische Intellektuelle des Sounds‘ schlägt auf faszinierende Weise Brücken – zwischen elektronischer Musik und Hip-Hop, zwischen Menschen und Kulturen. Wer Musik liebt, sollte sich diese Doku auf keinen Fall entgehen lassen.“
Christopher Gohl sagt dazu:
Hans Joas versucht, eine der dringendsten moralischen Fragen der Gegenwart zu beantworten: Wie können wir universelle Werte vertreten, ohne anderen Kulturen unsere Vorstellungen aufzuzwingen? Für mich das Weltethos-Buch des Jahres!


Anja Gottschalk sagt dazu:
Zur gemütlichen Jahreszeit höre ich besonders gerne Stücke von Ludovico Einaudi. Das Album Islands ist als Ganzes empfehlenswert. Divenire ist verträumt und aufmunternd zu gleich.
Laura Winter sagt dazu:
Eine Geschichte von zwei Geschwistern, die neben der Gesellschaft leben, und sich doch mit ihr arrangieren müssen. Dieses Buch schafft es auf besondere Art und Weise, Mitgefühl, Offenheit und Empathie zu kanalisieren – und passt daher für mich hervorragend in die Winterzeit, die einen dazu anhält, diesen Gefühlen und Fähigkeiten mehr Raum zu geben.


Anna Tomfeah sagt dazu:
Am 24.11.2025 ist Reggae-Ikone Jimmy Cliff gestorben. Vielleicht ein würdiger Anlass – wider die derzeitige Weltlage – zu diesem großartigen und lebensbejahenden Album aus den 70er-Jahren mit den Liebsten in die Weihnachtszeit zu grooven und das Leben zu feiern.
Jessica Schoty sagt dazu:
Weihnachten schenkt uns die Kraft an unseren Träume festzuhalten und mutig weiterzugehen. „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist ein winterlicher Märchenklassiker voller Zauber und Nostalgie. In einer verschneiten Welt findet Aschenbrödel dank drei magischer Haselnüssen den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen und das Herz des Prinzen zu erobern – ein Film voller Weihnachtsmagie und Träume. Überträgt man das Märchen auf die Wirklichkeit, muss man nicht immer seinen eigenen Weg verlassen oder auf ein Wunder warten. Für mich steht der ‚Prinz‘ symbolisch für jedes Ziel, das man durch Mut, Ausdauer und den eigenen Weg erreicht – und in meinem Fall ist das meine Masterarbeit.

