Wie politische Mediation Brücken schlägt

Dr. Christopher Gohl, Geschäftsführer des Weltethos-Instituts an der Universität Tübingen

Politische Mediation kann aus Konfliktparteien Kooperationspartner machen. Wie organisierte Dialoge Vertrauen aufbauen, Interessen hinter Positionen freilegen und Konfliktenergie in Zusammenarbeit verwandeln, zeigt Dr. Christopher Gohl am Beispiel von Deutschlands größter Infrastrukturmediation: des organisierten Dialogs zum Ausbau des Frankfurter Flughafens. Seine Erfahrung als dessen Projektleiter verbindet er mit einer systematischen Einführung in Konflikttypen und mit dem roten Faden der Ringvorlesung: Wie werden Brücken tragfähig?

Wir fragen uns:

  • Wie und in welchen Grenzen gelingt Verständigung angesichts asymmetrischer Macht-, Wissens- und Emotionslagen und konkurrierender rechtlicher Planungsprozesse?
  • Welche Rolle spielen gemeinsame Verfahren der Faktenklärung und Prinzipien der Mediation?
  • Wie lassen sich Beteiligung und Beratung in dauerhafte, demokratische Lernprozesse überführen?

Im Rahmen der Ringvorlesung Brücken bauen in angespannten Zeiten – aber wie?, veranstaltet vom Weltethos-Institut im Studium Generale der Universität Tübingen, laden wir herzlich ein: ab Mittwoch, den 15. Oktober 2025, jeweils um 18 Uhr c.t. im Kupferbau (Hörsaal 25)

Datum:

15.10.2025 - 18:15 - 19:45

Ort:

Kupferbau HS 25, Tübingen