Anlässlich des fünften Todestages von Hans Küng am 6. April hat Dr. Christopher Gohl, Geschäftsführer des Weltethos-Instituts, einen Blog-Beitrag veröffentlicht, in dem er an die außergewöhnliche Bedeutung des Theologen erinnert.
Wie Jürgen Habermas zählte Hans Küng seit den 60er Jahren bis zu seinem Tod vor fünf Jahren zu den großen intellektuellen Stimmen Deutschlands – und in seiner Wirkung reichte er sogar noch weiter als Habermas: in die ganze Welt. Als Schweizer Theologe berührte er Gläubige wie Nicht-Gläubige auf allen Kontinenten – als einer der Vordenker des Zweiten Vatikanischen Konzils, als global vernetzter Intellektueller und als Brückenbauer zwischen den Weltreligionen.
Mit dem Friedensprojekt Weltethos schuf er ab 1990 ein programmatisches Fundament für den Dialog der Religionen und eröffnete damit ein weltweites Gespräch über Menschenpflichten sowie die Verantwortung der Wirtschaft für das Überleben der Menschheit. Auf allen Kontinenten öffneten sich ihm die Türen von Redaktionen, Palästen und Vorstandsetagen, von vollen Hörsälen – und wenige Tage nach dem 11. September 2001 sprach er vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen.
Gohl betont in seinem Beitrag: Küngs Werk inspiriert und orientiert uns gerade in Zeiten globaler Umbrüche mit neuer Dringlichkeit. Wer Hans Küng und sein Denken entdecken möchte, ist eingeladen, sich gemeinsam mit dem Weltethos-Institut / Global Ethic Institute auf diese Reise zu begeben.
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