BDI: Zehn Forderungen für bessere Informationspolitik Der Präsident des Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI) Ulrich Grillo befürwortet die Transparenzoffensive für die Verhandlungen über die transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP): Für eine bessere Informationspolitik erhebt der BDI zehn Forderungen. Grillo argumentiert, dass den Bürgern und Bürgerinnen die Möglichkeit gegeben werden muss, sich selbst ein Bild über die Verhandlungsziele und Inhalte des Freihandelsabkommen zu machen.
Eine informierte Debatte ohne Mythen ist dringend notwendig. Selbst die Bundeskanzlerin hat sich beim G20-Gipfel in Brisbane ausdrücklich für mehr Transparenz bei den TTIP-Verhandlungen eingesetzt. Sie begrüße die Ankündigung von EU-Kommissionspräsident Claude Juncker und Handelskommissarin Cecilia Malmström, die Transparenz der Verhandlungen zu verbessern. Die Verantwortlichen sind sich einig: An einer stärkeren Einbindung der europäischen Öffentlichkeit führt kein Weg vorbei.
Zu den Vorschlägen des BDI zählt unter anderem, weitere Verhandlungsdokumente öffentlich zu machen. Darüber hinaus sollte die Kommission im Vorfeld der Verhandlungsrunden Themen-Agenden veröffentlichen. Nach den Treffen solle umfassender als bislang über den Stand bei kritischen Verhandlungsthemen informiert werden. Zudem hält der BDI die Stärkung der Bürgerdialoge für wichtig, etwa durch eine interaktive und nutzerfreundliche Internetplattform. Die Kommission könne jedoch weitere Maßnahmen ergreifen, um die Transparenz weiterhin zu verbessern. Die zehn Maßnahmen für mehr Transparenz und Information im Wortlaut
Der BDI listet folgende Gründe für eine aktive Transparenz- und Informationspolitik bei den TTIP-Verhandlungen aus:
->Quellen:
Dr. Hofmann war bis 2008 TV-Redakteur, u.a. ARD-Korrespondent Südamerika und Chefreporter SWF, Chefkorrespondent n-tv und RTL. Als Chef der Agentur Zukunft, berät im Bereich der erneuerbaren Energien und Nachhaltigen Entwicklung, u.a. die Desertec Initiative Dii, das IASS Potsdam, acatech und die Max-Planck-Gesellschaft.
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