Das neue und regionale Tübinger Bündnis für Demokratie und Menschenrechte traf sich am 17. März zur Aussprache im Weltethos-Institut. Gastgeber Dr. Christopher Gohl notierte seine Beobachtungen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber in der Hoffnung auf eine gemeinsame Grundlage zur Fortführung des Gesprächs.
Zu einem offenen Bündnisgespräch über Demokratie und Menschenrechte kamen am 17. März 2024 Vertreterinnen und Vertreter des im Februar 2024 begründeten regionalen Tübinger Bündnisses für Demokratie und Menschenrechte im Weltethos-Institut zusammen. Auf Einladung von Gastgeber Dr. Christopher Gohl diskutierten über 30 Teilnehmende von verschiedenen Tübinger Initiativen, Parteien und Kirchen und Gewerkschaften drei Fragen:
Zunächst trugen die Teilnehmenden Beobachtungen zur steigenden Attraktivität rechtsextremer Positionen zusammen, verknüpft mit gelegentlicher Selbstkritik. Dazu zählten
Die Frage nach dem Selbstverständnis wurde dann nach Auflösung des Plenums mit Pizza in der Hand in Stehgruppen diskutiert. Die Ergebnisse wurden auf Karten gesammelt und visualisiert. Zum Konsens der Demokratinnen und Demokraten gehörte demnach mehrere Kerne:
Die Diskussion dauerte bis 13.30 Uhr, eine halbe Stunde länger als geplant. Das dürfte auch der konstruktiven Gesprächsatmosphäre geschuldet sein. Die für Demokratien typische gegenseitige Kritik wurde nach vorherrschendem Eindruck so klar wie wertschätzend geübt. Die Teilnehmenden verband, wesentlich ausweislich der Einladung, die Hoffnung, dass im Austausch der verschiedenen Perspektiven und Meinungen ein besseres Verständnis für gemeinsame Probleme, aber auch füreinander entstand. Das könnte das Bündnis in Zukunft handlungsfähiger machen. Der Austausch soll damit nach allgemeiner Erwartung in der Abschlussrunde auch nicht beendet, sondern begonnen worden sein. Am Weltethos-Institut wird zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai 2024 jedenfalls eine nächste große Veranstaltung unter Beteiligung des Bündnisses geplant: Eine offene Messe der Positionen zu bisherigen Erfolgen, gegenwärtiger Bedeutung und künftigen Erwartungen an das Grundgesetz.
Dr. Gohl ist der Geschäftsführer des Weltethos-Instituts. Er forscht und lehrt seit 2012 am Weltethos-Institut an der Uni Tübingen zur Entstehung und Wirkung von Werten, zur Ethik in Unternehmen und Wirtschaft und zur lernenden Demokratie.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Juicer. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.