An-Institut der Stiftung Weltethos
an der Universität Tübingen

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Weltethos-Institut mit “Danke-Skulptur” ausgezeichnet

Im April hat das Weltethos-Institut die “Danke-Skulptur” für sein Engagement für die Allgemeinheit erhalten. Die Verleihung der Skulptur an Einrichtungen und Personen ist eine Initiative des Erziehungswissenschaftlers Dr. Faraj Remmo von der Universität Bielefeld.

Seit 4 Jahren wird die „Danke-Skulptur“ weltweit an Institutionen und Personen vergeben, die sich mit ihrer Arbeit für unsere Welt-Gesellschaft verdient gemacht haben. Mittlerweile hat die Skulptur schon über 245 Institutionen und Personen in über 90 Ländern erreicht. Nun wird die „Danke-Skulptur“ an das Weltethos Institut verliehen. Mit der Vergabe der „Danke-Skulptur“ soll die Würdigung und Anerkennung für Ihr Engagement für die Allgemeinheit hervorgehoben werden. 

Das Team des Weltethos-Instituts freut sich über die Auszeichnung und Dr. Remmo erhielt von Seiten des Institutsdirektors Ulrich Hemel auch ein Danke zurück: “Sie leisten mit Ihrer Initiative einen guten Beitrag zur Weiterentwicklung einer friedlichen Welt mit einer Zivilgesellschaft, die kooperiert statt teilt und trennt. Für Ihr Engagement noch einmal den herzlichsten Dank.”

Dr. Remmo, der Ende der 90er, Anfang der 2000er Jahre durch die Medien auf das Projekt Weltethos, besonders auf die Person Hans Küng, aufmerksam wurde, beschreibt “Inklusion” und “Partizipativer Diversität” als Schwerpunkte seiner Arbeit:

“Eine friedliche Zukunft ist eine inklusive Zukunft. Inklusion, aus dem Lateinischen „includere“, bedeutet „einlassen“ und „einschließen“. Das beinhaltet auch die gerechte Verteilung der Ressourcen innerhalb der Gesellschaft. Meiner Meinung nach führt diese Art von Verteilung zu einem friedlichen Miteinander. In der Zukunft lassen wir uns auf jeden Menschen ein, bauen soziale Ausgrenzung bewusst ab und fördern die Teilhabe aller Menschen. Besonders sollte die Sichtbarkeit der zurzeit noch Benachteiligten, sowie der Ansatz der „Mehrfachselbstverortung“ mehr berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass ein Mensch friedlich in und mit einer Gesellschaft leben kann, ohne sich auf eine „Kategorie“ reduzieren zu müssen. Er hat die Möglichkeit sich mehreren „Kategorien“ selber zuordnen zu können, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. 

„Mehrfachzugehörigkeit“ darf nicht als eine Bedrohung, sondern als eine Bereicherung und Förderung der Gesellschaft im Sinne der „Partizipativen Diversität“, wahrgenommen werden. Die Weltethos-Idee diente hierbei als Grundpfeiler der von mir dargelegten Ansätze/Wünsche/Gedanken.”

Dr. Faraj Remmo mit weiteren Preisträger:innen der “Danke-Skulptur”

Fotos: Dr. Faraj Remmo